Cocain

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Der Einzug des Kokain als Medikament erinnert, geschichtlich betrachtet, an den Einzug von LSD, Amphetaminen oder Heroin in der Medizin.

Siegmund Freud war ein begeisterter Verehrer des Kokain und setzte es zum einen an sich selbst (ohne wirklich je abhängig zu werden), zum anderen setzte er es zur Behandlung von Depressionen und zur Therapie bei Entzug von Morphium ein.

Freud beendete seine Therapie mit Kokain, nachdem ein guter Freund von ihm an den Wirkungen der Droge verstarb.

Das Tragische daran war, dass Freud selbst seinem Freund Kokain für den Morphinentzug verschrieben hatte.

Viele Schriftsteller kamen in Kontakt mit der Droge.

Es wird vermutet, dass Robert Louis Stevenson, der Kokain gegen seinen chronischen Katarrh erhielt, das Buch Dr. Jekyll and Mr. Hyde im Kokainrauch schrieb.

Auch Richard Strauss erhielt in einer Frankfurter Klinik zur Lokalanästhesie einer Nasenscheidewand-Operation ein mit Kokain getränktes Wattebäuschen in die Nase eingeführt.

Er schrieb unter der Einwirkung zwei Arien seiner Oper Arabella.

Zu guter letzt hat auch der berühmte Detektiv Sherlock Holmes viele Fälle unter der Einwirkung von Kokain lösen können (so stand es wenigstens in den Romanen, die Realität sieht dabei aber ganz anders aus !)